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Biedermeierpultsekretär, Nussbaum, süddeutsch, um 1820/30, selten

Biedermeierpultsekretär, Nussbaum, süddeutsch, um 1820/30, selten
Biedermeierpultsekretär, Nussbaum, süddeutsch, um 1820/30, selten
Biedermeierpultsekretär, Nussbaum, süddeutsch, um 1820/30, selten
Biedermeierpultsekretär, Nussbaum, süddeutsch, um 1820/30, selten

Biedermeierpultsekretär, Nussbaum massiv, Nussbaum auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit vorgesetzten, konischen Halbsäulen. Originale Bronzekapitelle/Basen, die ein leicht vorgesetzte Blende stützen. Schräge Schreibklappe mit grüner Ledereinlage und Goldprägung. Die Klappe kann geöffnet werden, mit einem seitlichen Mechanismus fixiert werden, Inneneinteilung bestehend aus drei Ablagefächern sowie fünf Schubladen mit Messingknöpfen. Die restliche Inneneinteilung des Schreibfaches ist mit einem grünen Stoff fachgerecht ausgekleidet. Die Front wird unterteilt in zwei Türen, sowie einem zurückgesetzten Mittelfach mit halbkreisförmiger Front, nach oben hin gerundet ausgearbeitet. Die linke Türe beinhaltet vier tiefe Schubfächer, die rechte Türe sechs schmälere Schubfächer, das Mittelteil ist mit grünem Stoff ausgeschlagen.

Originale Schlösser, Schlüssel. Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, sehr guter Erhaltungszustand, leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden. Schreibplatte mit diagonal verlaufendem Spannungsriss, mit eingesetztem Span, nur von innen, kaum sichtbar. Ledereinlage wurde fachgerecht erneuert, halbrunde Nische des Unterbaues mit mittiger Furnierergänzung, retuschiert, leicht sichtbar. Beide Seitenteile haben Spannungsrisse, die ausgespänt, retuschiert wurden, im lebhaften Furnierbild jedoch kaum auffällig. Vordere Kante der Schreibplatte hat kleinere Kittungen, Retuschen, fachgerecht ausgeführt, sehr unauffällig. Bezugsstoff hat im Innenbereich leichte Gebrauchsspuren. Süddeutsch, um 1820/30. Selten.

Höhe: 119 cm
Höhe Schreibplatte vorne: 104 cm
Breite: 108 cm
Tiefe: 65 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 6.250,-- EUR



Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60

Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60

Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Esche, Wurzelmaserfurnier auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit abgeschrägten Ecken, leicht vorgesetzter Sockel mit geschweiftem Ausschnitt, 3-schübiger Unterbau, Schreibplatte mit zurückgesetzten Füllungen, darüberliegend Schubfach, oberer Abschluss durch ein profilierten Gesimskranz. Originale Schlüssellochschilder aus Bein, Inneneinteilung bestehend aus einer breiten Nische, die durch eine geschweifte Blende nach obenhin verziert wird. Oberhalb der Nische befindet sich ein zentrales Registraturfach mit Unterteilungen, dieses Fach kann herausgezogen werden und ermöglicht somit den Zugang zu einem Geheimfach in Form einer breiten Schublade. Das Registraturfach wird von jeweils zwei Schubfächern flankiert. Die Fronten der Inneneinteilung sind mit Wurzelmaserfurnier belegt, die Schreibplatte ist Esche furniert.

Restaurierte, lackierte Oberfläche, sehr guter Erhaltungszustand, Schublaufleisten wurden überarbeitet. Deckplatte, sowie linke Seite mit eingesetzten Holzspänen, bedingt durch Spannungsrisse, fachgerecht ausgeführt, kaum auffällig. Front mit diversen Furnierergänzungen, an der linken oberen Ecke, an der Schreibplatte an der rechten unteren Ecke, am rechten Rand der mittleren Schublade, im Sockelbereich. Im lebhaften Furnierbild jedoch kaum sichtbar. An der rechten Seite sind kleinere Spannungsrisse im Furnier, leicht sichtbar. Schreibplatte hat am rechten Rand einen kleineren Spannungsriss, sowie einen kleinen dunkleren Brandfleck. Linke vordere Ecke des oberen „Bodendeckels“ ist minimal nach oben verzogen. Deutsch, um 1850/1860.

Höhe: 77,5 cm
Höhe Schreibplatte: 154 cm
Breite: 99 cm
Tiefe: 48 cm
Tiefe mit ausgeklappter Schreibplatte: 100 cm

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 2.200,-- EUR



Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 2

Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 2
Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 2
Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 2
Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 2

weitere Fotos, Beschreibung siehe Teil 1

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Barock

Preis: 9.900,-- EUR



Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 1

Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 1
Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 1
Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 1
Tabernakelsekretär, süddeutsch, Mitte 18. Jh., Teil 1

Tabernakelsekretär, Nussbaum, Nussbaumwurzelmaserfurnier, Zwetschge, Ahorn auf Weichholz furniert. Kommodenförmiger Unterbau mit konkav-konvex geschweifter Front, auf gedrücktem Kugelfüßen. Die 3 Schubladenfronten sind in rechteckige Felder aus Wurzelmaserfurnier unterteilt, das von einer schmalen Ahornader begrenzt wird. Der äußere Rand ist in schlichtem Nussbaumholz querfurniert. Die Füllungen sind mit geometrischen Bandintarsien in Zwetschgenholz, das seitlich von Ahornadern flankiert wird, unterteilt. Die Deckplatte der Kommode ist breit überstehend und dient als Auflagefläche des Schreibteils. Das Schreibteil ist zurückgesetzt und mit einer schlichten vierschübigen Inneneinteilung versehen. Der Aufbau ist trapezförmig angelegt, die zentral angeordnete Türe wird von 8 Schubfächern flankiert. Nach oben und unten wird der Aufsatz durch eine profilierte Leiste abgeschlossen. Im Mittelteilaufsatz werden die Bandintarsien des kommodenförmigen Unterbaues wiederholt. Im Innenbereich der Nische des Aufbaues befinden sich zwei weitere schlichte Schubfächer. Die Seitenteile sind mit schlichten gepiegelten Füllungen sowie geometrisch angelegten Bandintarsien dekoriert. Die originale Messingbeschläge sind graviert und ziseliert, im Dekor werden die Strukturen der furnierten Bandintarsien übernommen. Originale Schlösser.

Restaurierte, mattierte gewachste Oberfläche, guter Erhaltungszustand, kleinere fachgerecht ausgeführte Furnierergänzungen, die wenig auffällig sind. An den Schubfächern des Aufsatzes sind die Kanten teils durch 2 mm starke Späne aufgedoppelt, um den Holzschwund auszugleichen. Seitenteile des Unterbaues mit breit umlaufendem Nussbaumrahmen, der wohl später angefügt wurde, fachgerecht ausgeführt. Innenbereich teils mit kleineren Kittungen, Retusche. Gedrückte Kugelfüße später ergänzt, sowie die unteren seitlichen Abschlussleisten des kommodenförmigen Unterbaues. Schub-/Laufleisten überarbeitet, aufgedoppelt,  Messingbeschläge teils patiniert. Innennische des Aufsatzes hatte im oberen Drittel einen Fachboden, der herausgesägt wurde. Seitliche Nut erkennbar. Innenfläche wurde mit einer Lasur gestrichen. Untere Schublade hat am unteren Rand leichte Spuren alten Holzwurmbefalls. Ausgewachst, kaum sichtbar. Untere Traverse hat rechts außen eine Massivholzergänzung, sehr unauffällig. Süddeutsch, Mitte 18. Jahrhundert.

Höhe: 174 cm
Höhe Schreibplatte: 84 cm
Breite: 132 cm
Tiefe: 75 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Barock

Preis: 9.900,-- EUR



Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2

Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2

weitere Fotos - Beschreibung siehe Teil 1

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Louis-Seize

Preis: 6.600,-- EUR



Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1

Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1

Klassizistischer Aufsatzsekretär, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Birkenmaser, gebeizt auf Eiche furniert. Rechteckiger, kommodenförmiger Unterbau, mit vier Schüben, darüberliegende schräge Schreibplatte, bei Betätigung der Schreibplatte werden seitliche flankierend zur obersten Schublade gelegene Auflagehölzer ausgefahren, auf der die Schreibplatte fest aufliegt. Oberhalb des Schreibteiles befindet sich ein leicht zurückgesetzter Aufbau, bestehend aus einem breiten Schub, mit verkröpfter Front sowie drei unterschiedlich großen Türen. Das Gesims ist gesprengt, seitlich abgetreppt, mittig mit reich profiliertem Gesimskranz, der von kleinen Zinnen gestützt wird und in einen dreieckigen Giebel ausläuft. Die Inneneinteilung besteht mittig aus zwei variablen Vorrichtungen zum Einhängen von Löffeln, sowie seitlich 1-2 variablen Fachböden. Der Schreibteil hat mittig eine facettiert verspiegelte Nische, mit einem architektonisch angelegten, intarsierten Boden mit Schachbrettdekor. Die Nische befindet sich in einer Rahmenkonstruktion, die nach außen hin von Ahorn mit Ebenholzadern abgeschlossen wird. Die Nische ist herausziehbar, rückwertig befinden sich zwei schmale Schubfächer (Geheimfächer). Seitlich wird die Nische von zwei Schubfächern mit abgeschrägter Front flankiert, deren Schauseiten zwei figürliche Darstellungen, die auf einem Podest stehen zeigt. Ahorn teils geflammt, Birkenmaserholz grün gebeizt, untere Rosette mit Beineinlage. Unterhalb, sowie seitlich befinden sich 9 weitere Schubfächer, die in Eiche massiv gefertigt sind. Front hat Wurzelmasereinlagen, die von Ahorn-/Ebenholzadern eingerahmt wird. Schlüssellochschilder mit Bronzebeschlägen verziert. Mittlere Türe mit vier Beschlägen mit Flammenbekrönung, die kreuzförmig angeordnet sind. 

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, sehr guter Erhaltungszustand, leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, die überpoliert wurden, kleinere Kratzer, Druckstellen. Türen des Aufbaues mit mittigen Schwundrissen, verfüllt und retuschiert, teils farblich dunkler, im Inneren sind eingesetzte „Schwalbschwänze“, um ein weiteres Arbeiten des Holzes zu verhindern. Mittlere Türe hat am unteren rechten Eck eine Massivholzergänzung, fachgerecht ausgeführt, kaum sichtbar. Aufsatz hat an der linken Seite einen verfüllten Spannungsriss, Schreibplatte hat im Innenbereich eine blattförmige Furnierergänzung, ist dunkler, leicht sichtbar. Die Verspiegelung der Nische wurde wohl später erneuert, mittlere Beinknopf ersetzt. Schlüssellochschilder wurden später ersetzt (siehe Firma Bleier und Scheel). Norddeutschland, um 1810/20.

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Louis-Seize

Preis: 6.600,-- EUR



Louis-Seize Schrägklappensekretär, Schweiz, um 1780/1800

Louis-Seize Schrägklappensekretär, Schweiz, um 1780/1800
Louis-Seize Schrägklappensekretär, Schweiz, um 1780/1800
Louis-Seize Schrägklappensekretär, Schweiz, um 1780/1800
Louis-Seize Schrägklappensekretär, Schweiz, um 1780/1800

Louis-Seize Schrägklappensekretär, Nussbaum, Nussbaumwurzelmaser, Zwetschge auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit abgeschrägtem Aufbau. Kommodenförmiger Unterbau, bestehend aus 3 breiten Schubladen, darüberliegend zwei schmale, unauffällige Schubladen. Abklappbare Schreibplatte mit zentraler Registratur, sowie darunter liegendes Schubfach, seitlich treppenförmig angelegte Schubladen. Der Boden der Mittelnische kann nach hinten verschoben werden, somit wird ein Geheimfach zugängig. Die Schreibplatte wird durch geschmiedete Halterungen fixiert, die seitlich angebracht sind und in den Korpus eingeschoben werden. Das Furnier ist in rechteckige Füllungen angelegt, teils gespiegeltes Wurzelmaserfurnier, das von geometrisch angelegten Bandintarsien in Zwetschgenholz umrahmt wird. Der äußere Rand ist in schlichtem Nussbaumfurnier, das im 45 Grad Winkel angeordnet ist, angelegt. Die Zarge ist am unteren Rand geschweift.

Restaurierte, lackierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Schub-/Laufleisten wurden überarbeitet, teils getauscht. Es gibt kleinere Furnierergänzungen, die jedoch wenig auffällig sind. An der linken Seite ist ein Spannungsriss, der ausgespänt wurde. Teils stärke Spuren alten Holzwurmbefalls, wurden gekittet, retuschiert, setzen sich jedoch teils farblich dunkler ab. Am mittleren Feld der Deckplatte sind 4 kleine Furnierergänzungen, die jedoch in lebhaften Furnierbild kaum auffällig sind. Die Schreibplatte ist minimal verzogen, ca. 3 mm, kaum sichtbar. Messingzuggriffe, Schlüssellochschilder, sind wohl später getauscht worden, Schloss der Schreibplatte ist aus Eisen, vorderer Teil wurde in Messing ergänzt. Rechte Ecke der Schreibplatte hat eine kleinere Druckstelle, sowie einen schmalen Spannungsriss im Furnier, ist kaum sichtbar. Schweiz, um 1780/1800.

Höhe: 110 cm
Höhe: Schreibplatte: 79 cm
Breite: 116 cm
Tiefe: 56 cm
Tiefe mit ausgeklappter Schreibplatte: 92 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Louis-Seize

Preis: 4.800,-- EUR



Aufsatzsekretär, Mahagoni, England, um 1900

Aufsatzsekretär, Mahagoni, England, um 1900
Aufsatzsekretär, Mahagoni, England, um 1900
Aufsatzsekretär, Mahagoni, England, um 1900
Aufsatzsekretär, Mahagoni, England, um 1900

Aufsatzsekretär, Mahagoni, Ahorn, Rosenholz, Ebenholz auf Mahagoni/Pappel furniert. Rechteckiger Korpus mit vierschübigem Unterbau, darüberliegend schräge Schreibplatte mit zweischübiger Inneneinteilung, sowie 8 Registraturfächern. Der zurückgesetzte verglaste Aufbau ist zweitürig mit einer geometrisch angeordneten Versprossung. Das Gesims besteht aus einem schmalen Aufbau, der nach obenhin von einer profilierten, abgetreppten Leiste abgeschossen wird. Die oberste Schublade wird seitlich von zwei Leisten flankiert, die zur Auflage der Schreibplatte ausgezogen werden. Die Ränder der Schubfächer, Schreibplatte sowie Türen sind mit querfurnierten Rosenholzeinlagen dekoriert, die Einlagen werden seitlich von Ebenholz, Ahorn, Bandintarsien flankiert. Schreibplatte hat eingelegtes Muschelornament, die teils geflammt ist. Originale Schlösser, Beschläge, originale Verglasung.

Restaurierte, Schellack überpolierte Oberfläche. Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren wie kleinere Kratzer und Druckstellen, die überpoliert wurden. Die rechte Seite hat am hinteren oberen Eck einen Spannungsriss, wurde gekittet, retuschiert, wenig sichtbar.

Schreibplatte hat links außen eine Druckstelle. Eine kleine quadratische Glasscheibe hat einen Spannungsriss über Eck, sehr unauffällig. England, um 1900.

Höhe: 196,5 cm
Höhe Schreibplatte geöffnet: 68,5 cm
Breite: 91 cm
Tiefe: 43,5 cm
Tiefe geöffnete Platte: 72 cm

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Jugendstil

Preis: 1.800,-- EUR



Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum massiv, süddeutsch, um 1820/30

Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum massiv, süddeutsch, um 1820/30
Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum massiv, süddeutsch, um 1820/30
Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum massiv, süddeutsch, um 1820/30
Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum massiv, süddeutsch, um 1820/30

Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum massiv, teils Nussbaum, Nussbaumwurzelmaserfurnier auf Weichholz furniert. Kommodenförmiger, 3-schübiger Unterbau, oberstes Schubfach hervorspringend, gestützt von seitlichen Lisenen. Schlichter Sockel, verkröpft, leicht vorgesetzt auf rechteckigen Klotzfüßen. Der Aufbau ist zurückgesetzt mit schräger Schreibplatte in Rahmenbauweise. Inneneinteilung abgetreppt mit zentraler Nische, sowie seitlichen Schubfächern.

Originale Schlösser, Messingbeschläge wohl später ergänzt. Restaurierte Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren, Druckstellen, Kratzern, die überpoliert wurden. Beiden Seiten haben im unteren Teil ausgespänte Spannungsrisse, leicht sichtbar. Schreibplatte minimal verzogen 7 mm, linke Ecke steht leicht ab, kaum sichtbar. Rechte äußere Ecke der Schreibplatte hat kleinere, fachgerecht ausgeführte Massivholzergänzungen, sehr unauffällig. Inneneinteilung, Schreibplatte, sowie Boden der Nische ist dunkel gebeizt. Lasiert, mit altersbedingten Gebrauchsspuren im Innenteil der Nische, teils alte Tuschflecken, die jedoch kaum auffällig sind. Ablageboden des Innenteils war ursprünglich eingenutet, wurde später zu einer herausnehmbaren Ablage umgebaut. Süddeutsch, um 1820/30.

Höhe: 122 cm
Höhe Schreibplatte: 80 cm
Breite: 120 cm
Tiefe: 59 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 2.780,-- EUR



Empireschreibschrank, Mahagoni, Kirschbaum, norddeutsch, um 1810/20

Empireschreibschrank, Mahagoni, Kirschbaum, norddeutsch, um 1810/20
Empireschreibschrank, Mahagoni, Kirschbaum, norddeutsch, um 1810/20
Empireschreibschrank, Mahagoni, Kirschbaum, norddeutsch, um 1810/20
Empireschreibschrank, Mahagoni, Kirschbaum, norddeutsch, um 1810/20

Empireschreibschrank, Mahagoni, Kirschbaum massiv, teils Pyramidenmahagoni, Kirschbaum, Ahorn auf Eiche, Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit abgeschrägten, verkröpten Ecken, vorgesetzten Vollsäulen, geschnitzte, ölvergoldete Kapitelle. Front bestehend aus drei Schubfächern, darüberliegende Schreibklappe mit reicher Inneneinteilung. Am unteren Ansatz herausziehbare Schreiblade mit geprägtem Ledereinsatz, Kirschbaum massiv, Vorderstück kann umgeklappt werden. Zentrale Mitteltür flankiert von 6 Schubfächern, darüberliegendes breites Schubfach. Mittelteil ist unterteilt in ein ebonisiertes Segment, da s mit einer Bronzeapplikation verziert ist, sowie in zwei weitere Schubladenfronten. Der obere Aufbau des Sekretärs besteht aus zwei weiteren abgestuften Schubladen, einem reich profilierten Gesimskranz mit Zinnenverzierungen, sowie einem dreifach abgetreppten Aufbau. Die Beschläge sind in Bronze ausgeführt. Die Schreibplatte ist mit einem Gegengewicht ausgestattet, kann in geschlossenem Zustand nicht herunterfallen.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Druckstellen, Kratzer, die überpoliert wurden. Türe der Inneneinrichtung ist in Rahmenbauweise, Furnier hat Spannungsrisse am äußeren Rand. Innenboden des Faches hat teils starke Tuschflecken. Der Auszug mit Schreibeinlage ist mittig leicht verzogen (Platte muss leicht geneigt werden, um den Auszug herauszuziehen). Frontseite hat minimale farbliche Unterschiede zwischen der Vollsäule (Massivholz) und dem Furnier der Frontseite (Pyramidenmahagoni), minimal dunkler. Drei Zinnen wurden ergänzt, kaum sichtbar, Ecken des verkröpten Gesims wurde teils gekittet, retuschiert, kaum sichtbar. An der rechten Seite des hohen Gesims ist ein kleiner verfüllter Spannungsriss, minimal dunkler. Aufbau am linken Rand hat zwei kleinere fachgerechte Furnierergänzungen, kaum sichtbar. Bronzeapplikationen des Innenteils wurde ergänzt (siehe Firma Bleier und Scheel). An der linken Seite ist das Mahagonifurnier leicht heller (durch UV-Einstrahlung), wenig auffällig. Norddeutsch, um 1810/20.

Höhe: 177 cm
Höhe: 177 cm
Höhe Schreibplatte: 78 cm
Breite: 128 cm
Tiefe: 65,5 cm

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Empire

Preis: 5.800,-- EUR