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Schreibschränke

Empireschrank, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Esche, norddeutsch, 1810/20

Empireschrank, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Esche, norddeutsch, 1810/20
Empireschrank, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Esche, norddeutsch, 1810/20
Empireschrank, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Esche, norddeutsch, 1810/20
Empireschrank, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Esche, norddeutsch, 1810/20

Empireschreibschrank, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Esche auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit leicht vorgesetzten, ausgeschnittenem Sockel, dreischübigem Unterbau, abklappbare Schreibklappe mit mehrschübiger Inneneinteilung. Die Inneneinteilung wird in ein breites Ablage-/Registraturfach unterteilt, das seitlich mit zwei Bögen den 11-schübigen Aufbau stützt. Die untere Schubladenreihe ist leicht vorgesetzt. Das mittlere, oberes Fach hat ein architektonisches Dekor, sowie mit intarsiertem Zinnenbord sowie Dreiecksgiebel verziert. Das Fach kann durch einen Federmechanismus im Schubladenboden ausgelöst werden. Oberhalb der Schreibplatte befindet sich ein weiteres Schubfach, das leicht vorspringt. Der Gesimskranz ist abgetreppt, in der Mitte befindet sich ein einschübiger Aufbau, der wiederum nach oben abgestuft ist. Geometrische Bandintarsien in Ahorn untergliedern die Inneneinteilung und den Aufbau. Die Schreibplatte ist mit einem Gegengewicht ausgestattet und kann dadurch in geschlossenem Zustand nicht nach unten fallen.

Originale Schlösser, die Schublade unterhalb bzw. oberhalb der Schreibplatte ist mit einer Schlüsselattrappe ausgerüstet und wird durch zweifache Betätigung durch das darunterliegende Schloss mitverriegelt. Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, sehr guter Zustand, leicht altersbedingte Gebrauchsspuren, die überpoliert wurden, kaum sichtbar sind. Schublaufleisten wurden überarbeitet, getauscht, Inneneinteilung, Schreibplatte mit leichten altersbedingten Gebrauchsspuren, kleineren Kratzern, Druckstellen, die überpoliert wurden. Am linken Rand sind zwei Retuschen, die sich farblich minimal dunkler abheben. Schreibplatte ist minimal verzogen, in geschlossenem Zustand von unten nach oben max. 1 cm, kaum sichtbar. Dunkel abgesetzte Nische (Ablage) teils mit Abriebspuren. Schlüssellochbeschläge in Bronze mit Delphinverzierung, später ergänzt, siehe Firma Bleier und Scheel. Norddeutsch 1810/20.
 
Höhe: 168 cm
Höhe Schreibplatte: 78 cm
Breite: 102,5 cm
Tiefe: 50 cm
Tiefe mit ausgeklappter Schreibplatte: 98 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Empire

Preis: 3.680,-- EUR



Biedermeierschreibschrank, Birke, um 1830

Biedermeierschreibschrank, Birke, um 1830
Biedermeierschreibschrank, Birke, um 1830
Biedermeierschreibschrank, Birke, um 1830
Biedermeierschreibschrank, Birke, um 1830

Biedermeierschreibschrank, Birke, Pappelmaser oder Ambonia-Maser auf Weichholz, Eiche furniert. Rechteckiger Korpus mit vorgesetzten Halbsäulen, gedrechselten, ebonsierten dunkel polierten Kapitellen. Verkröpfter Sockel auf Klotzfüßen, die auf dunkel abgesetzten Bodenplatten stehen. Dreischübiger Unterbau, abklappbare Schreibplatte mit reicher Inneneinteilung. Zentrale Nische in Birke mit Tuschbemalung auf dem Boden. Die Nische wird seitlich und nach oben von 9 Schubfächern eingerahmt. Zwei der Schübe sind in Registraturfächer unterteilt. Diese Ablagen können herausgezogen werden, so dass zwei geheime Schubfächer zugänglich werden. Oberhalb der Schreibplatte befindet sich ein weiteres vorgesetztes Schubfach, das seitlich von den Säulen gestützt wird. Gesimskranz besteht aus einem dreieckigen Profil, das dunkel abgesetzt ist.

Restaurierte Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Druckstellen, Kratzer, die sich farblich minimal abheben, primär im Sockelbereich. Die Schublaufleisten wurden überarbeitet und getauscht. An der Frontseite des unteren Schubfaches an der linken Ecke, sowie teils an den Ecken der Traversen gibt es Furnierergänzungen, die sich farblich minimal abheben. Am obersten Schubfach an der rechten Seite an der unteren Kante gibt es einen alten Brandfleck, der sich dunkel abhebt. An der rechten und linken Seite wurde ein mittiger Spannungsriss ausgespänt, hat leichte mittige Verwerfung, fällt kaum auf. Die seitlichen Blenden des Sockels wurden später ergänzt, es sind leichte farbliche Unterschiede erkennbar. Oberes Schubfach hat nur eine Schlossattrappe, kann durch zweimaliges Abschließen der Schreibplatte mit verriegelt werden. Im Inneren gibt es eine leichte Verwerfung des Bodens in der Nische. Ein Boden eines kleinen Schubfaches der Inneneinteilung ist ersetzt worden.

Höhe: 148,5 cm
Breite: 113 cm
Tiefe: 59 cm
Höhe Arbeitsplatte: 78,5 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 3.300,-- EUR



Barockkommode mit Schreibaufsatz, Nussbaum, 1780/1800

Barockkommode mit Schreibaufsatz, Nussbaum, 1780/1800
Barockkommode mit Schreibaufsatz, Nussbaum, 1780/1800
Barockkommode mit Schreibaufsatz, Nussbaum, 1780/1800
Barockkommode mit Schreibaufsatz, Nussbaum, 1780/1800

Barockkommode mit Schreibaufsatz, Nussbaum, Nussbaumwurzelmaser auf Weichholz, Buche furniert. Kommodenförmiger Unterbau mit 3-schübiger konkav-konvex geschweifter Front. Seitenteile sowie Traversen sind teils wulstig ausgearbeitet. Deckplatte ist leicht überstehend mit profilierter Kante, ebenfalls in Massivholz. Schreibaufsatz hat eine abgeschrägte Platte, zurückgesetzt, die profilierte Kante des Unterbaues werden seitlich übernommen. Die Inneneinteilung besteht aus 6 kleineren Schüben sowie einer unterteilten Mittelnische. Die Schübe sind treppenförmig angeordnet. Allseitig geometrisch angeordnete Bandintarsien. Originale Messinggriffe, Schlüssellochschilder sowie kleine Messingköpfe, später ergänzt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden, Front mit kleineren, fachgerecht ausgeführten Furnierergänzungen, die im lebhaften Furnierbild kaum sichtbar sind. Unterer Rand der Seitenteile ist neu furniert, sehr unauffällig. An der rechten Seite hat das Furnier der Füllung Spuren alten Holzwurmbefalls, wurden gekittet, retuschiert, minimal dunkler. Linke Seite hat mittig einen Spannungsriss, verschlossen, sehr unauffällig. Obere Schublade hat ein originales Eisenschloss, untere Schublade wurde über eine Mechanik in der Seitenwand verriegelt. Mechanik ist nicht mehr funktionsfähig. Zwei kleine Schubladen der Inneneinteilung sind wohl später fachgerecht ersetzt wurden, kaum sichtbar. Süddeutsch, eventuell Schweiz, um 1780/1800.

Höhe: 102 cm
Höhe Schreibplatte: 78 cm
Breite: 115 cm
Tiefe: 63 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Barock

Preis: 5.800,-- EUR



Empireschreibschreibschrank, Mahagoni, Fotos - 2. Teil

Empireschreibschreibschrank, Mahagoni, Fotos - 2. Teil
Empireschreibschreibschrank, Mahagoni, Fotos - 2. Teil
Empireschreibschreibschrank, Mahagoni, Fotos - 2. Teil
Empireschreibschreibschrank, Mahagoni, Fotos - 2. Teil

Beschreibung siehe 1. Teil

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Empire

Preis: 7.900,-- EUR



Empireschreibschrank, Mahagoni, um 1810/20 - Fotos 1. Teil

Empireschreibschrank, Mahagoni, um 1810/20 - Fotos 1. Teil
Empireschreibschrank, Mahagoni, um 1810/20 - Fotos 1. Teil
Empireschreibschrank, Mahagoni, um 1810/20 - Fotos 1. Teil
Empireschreibschrank, Mahagoni, um 1810/20 - Fotos 1. Teil

Empireschreibschrank, Mahagoni massiv, teils Pyramidenmahagoni auf Eiche furniert. Rechteckiger Korpus auf Vierkantklotzfüßen, seitliche, vorgesetzte antikisierende Karyatidenfiguren. Unteres Schubfach ist leicht vorspringend, darüberliegend ist ein breites Schubfach mit ovalem Ausschnitt. Das dritte Schubfach von unten ist leicht vorgesetzt. Die Schreibplatte ist in Rahmenkonstruktion ausgeführt mit einer 8-eckigen Füllung. Das oberste Schubfach hat eine rautenförmig Aussparung. Der leicht profilierte Gesimskranz wird durch einen Kastenförmigen Aufbau bekrönt, dessen einschübige Front nach innen gebogt ist. Die rechteckige Füllung ist mit einer Bronzeapplikation verziert. Die Schreibplatte ist mit Gegengewichten bestückt, so dass im geschlossenen Zustand die Platte nicht nach unten fallen kann. Die Innenausstattung besteht aus drei Nischen, die von Halb-/Vollsäulen seitlich begrenzt werden. Unterhalb dieser Öffnungen befinden sich drei Schubfächer. Der Mittelteil wird durch ein verspiegeltes Fach mit vorgesetzter Balustrade bekrönt. Dahinter liegend ist ein breites Fach (Geheimfach). Seitlich wird dieser Schub von zwei weiteren Schubladen flankiert. Die Fronten haben jeweils einen bogenförmigen Ausschnitt, der mit Bronzeapplikation nach antikem Vorbild verziert ist. Die obere Kante wird durch ein sehr fein ausgearbeitetes Profil mit Blattornamenten hervorgehoben. Das Schubfach oberhalb des Schreibplatte beinhaltet einen Schreibpult, der in herausgezogenem Zustand arretiert und mittig ein aufklappbares Fach sowie seitliche Vorrichtungen für Tintenfässer beinhaltet. Die Schreibauflage ist mit Leder neu bezogen sowie mit einer Goldprägung im Randbereich verziert. Schublaufleisten sind überarbeitet. Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, sehr guter Erhaltungszustand, leicht altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden, sehr unauffällig, vereinzelt kleinere Furnierausbrüche, die fachgerecht ersetzt, retuschiert wurden, kaum sichtbar. Schreibplatte hat in geöffneten Zustand einen schmalen Spannungsriss auf der rechten Seite, 16 cm, wenig auffällig. Die Schlüsselschilder sind in Ebenholz eingelegt, vereinzelt sind Nagelspuren späterer Beschläge sichtbar. Karyatiden haben teils beriebene originale Vergoldung, eine Figur hat auf der rechten Wange eine Kratzspur. Kapitelle der Säulen sind im Innenbereich später ergänzt (wohl um 1900), Messing geprägt, vergoldet. Spiegelglas ist leicht erblindet. Im Innenbereich befinden sich mehrere Stempel „ Moebel Niederl. Deutsche Tischlerei Amts Paul Str. No. 168“. Außergewöhnlich solide verarbeitetes Möbelstück, um 1810/20.

Höhe: 172 cm
Höhe Schreibplatte: 78 cm
Breite: 111 cm
Tiefe: 52 cm

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Empire

Preis: 7.900,-- EUR



Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60

Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, deutsch, um 1850/60

Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Esche, Wurzelmaserfurnier auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit abgeschrägten Ecken, leicht vorgesetzter Sockel mit geschweiftem Ausschnitt, 3-schübiger Unterbau, Schreibplatte mit zurückgesetzten Füllungen, darüberliegend Schubfach, oberer Abschluss durch ein profilierten Gesimskranz. Originale Schlüssellochschilder aus Bein, Inneneinteilung bestehend aus einer breiten Nische, die durch eine geschweifte Blende nach obenhin verziert wird. Oberhalb der Nische befindet sich ein zentrales Registraturfach mit Unterteilungen, dieses Fach kann herausgezogen werden und ermöglicht somit den Zugang zu einem Geheimfach in Form einer breiten Schublade. Das Registraturfach wird von jeweils zwei Schubfächern flankiert. Die Fronten der Inneneinteilung sind mit Wurzelmaserfurnier belegt, die Schreibplatte ist Esche furniert.

Restaurierte, lackierte Oberfläche, sehr guter Erhaltungszustand, Schublaufleisten wurden überarbeitet. Deckplatte, sowie linke Seite mit eingesetzten Holzspänen, bedingt durch Spannungsrisse, fachgerecht ausgeführt, kaum auffällig. Front mit diversen Furnierergänzungen, an der linken oberen Ecke, an der Schreibplatte an der rechten unteren Ecke, am rechten Rand der mittleren Schublade, im Sockelbereich. Im lebhaften Furnierbild jedoch kaum sichtbar. An der rechten Seite sind kleinere Spannungsrisse im Furnier, leicht sichtbar. Schreibplatte hat am rechten Rand einen kleineren Spannungsriss, sowie einen kleinen dunkleren Brandfleck. Linke vordere Ecke des oberen „Bodendeckels“ ist minimal nach oben verzogen. Deutsch, um 1850/1860.

Höhe: 77,5 cm
Höhe Schreibplatte: 154 cm
Breite: 99 cm
Tiefe: 48 cm
Tiefe mit ausgeklappter Schreibplatte: 100 cm

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 2.200,-- EUR



Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2

Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 2

weitere Fotos - Beschreibung siehe Teil 1

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Louis-Seize

Preis: 6.600,-- EUR



Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1

Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1
Klassizistischer Aufsatzsekretär, norddeutsch, um 1810/20 - Teil 1

Klassizistischer Aufsatzsekretär, Mahagoni, Ahorn, Ebenholz, Birkenmaser, gebeizt auf Eiche furniert. Rechteckiger, kommodenförmiger Unterbau, mit vier Schüben, darüberliegende schräge Schreibplatte, bei Betätigung der Schreibplatte werden seitliche flankierend zur obersten Schublade gelegene Auflagehölzer ausgefahren, auf der die Schreibplatte fest aufliegt. Oberhalb des Schreibteiles befindet sich ein leicht zurückgesetzter Aufbau, bestehend aus einem breiten Schub, mit verkröpfter Front sowie drei unterschiedlich großen Türen. Das Gesims ist gesprengt, seitlich abgetreppt, mittig mit reich profiliertem Gesimskranz, der von kleinen Zinnen gestützt wird und in einen dreieckigen Giebel ausläuft. Die Inneneinteilung besteht mittig aus zwei variablen Vorrichtungen zum Einhängen von Löffeln, sowie seitlich 1-2 variablen Fachböden. Der Schreibteil hat mittig eine facettiert verspiegelte Nische, mit einem architektonisch angelegten, intarsierten Boden mit Schachbrettdekor. Die Nische befindet sich in einer Rahmenkonstruktion, die nach außen hin von Ahorn mit Ebenholzadern abgeschlossen wird. Die Nische ist herausziehbar, rückwertig befinden sich zwei schmale Schubfächer (Geheimfächer). Seitlich wird die Nische von zwei Schubfächern mit abgeschrägter Front flankiert, deren Schauseiten zwei figürliche Darstellungen, die auf einem Podest stehen zeigt. Ahorn teils geflammt, Birkenmaserholz grün gebeizt, untere Rosette mit Beineinlage. Unterhalb, sowie seitlich befinden sich 9 weitere Schubfächer, die in Eiche massiv gefertigt sind. Front hat Wurzelmasereinlagen, die von Ahorn-/Ebenholzadern eingerahmt wird. Schlüssellochschilder mit Bronzebeschlägen verziert. Mittlere Türe mit vier Beschlägen mit Flammenbekrönung, die kreuzförmig angeordnet sind. 

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, sehr guter Erhaltungszustand, leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, die überpoliert wurden, kleinere Kratzer, Druckstellen. Türen des Aufbaues mit mittigen Schwundrissen, verfüllt und retuschiert, teils farblich dunkler, im Inneren sind eingesetzte „Schwalbschwänze“, um ein weiteres Arbeiten des Holzes zu verhindern. Mittlere Türe hat am unteren rechten Eck eine Massivholzergänzung, fachgerecht ausgeführt, kaum sichtbar. Aufsatz hat an der linken Seite einen verfüllten Spannungsriss, Schreibplatte hat im Innenbereich eine blattförmige Furnierergänzung, ist dunkler, leicht sichtbar. Die Verspiegelung der Nische wurde wohl später erneuert, mittlere Beinknopf ersetzt. Schlüssellochschilder wurden später ersetzt (siehe Firma Bleier und Scheel). Norddeutschland, um 1810/20.

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Louis-Seize

Preis: 6.600,-- EUR



Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Palisander, Pappel, 1867

Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Palisander, Pappel, 1867
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Palisander, Pappel, 1867
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Palisander, Pappel, 1867
Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Palisander, Pappel, 1867

Spätbiedermeierschreibschrank, Mahagoni, Palisander auf Weichholz, Pappel furniert, rechteckiger Korpus mit verkröpften abgeschrägten Ecken, die teils mit kannelierten Profilen verziert sind. Die Front besteht aus einem 3-schübigen Unterbau, die Fronten sind jeweils mit gespiegeltem Pyramidenmahagonifurnier bestückt. Die mittlere Schublade hat eine ovale Füllung, die zurückgesetzt ist. Die Schreibplatte hat ebenfalls eine ovale Füllung mit vierfach gespiegeltem Furnierbild, das auf Kreuzfuge zusammengesetzt ist. Der Rand ist sternförmig furniert mit jeweils gespiegeltem Pyramidenmahagoni. Oberhalb der Schreibplatte liegt ein weiteres Schubfach. Die Schlüssellochschilder sind rautenförmig in Ebenholz eingelegt. Die Inneneinteilung besteht aus einer zentralen Türe, darüberliegend, ein breites Schubfach, sowie 7 kleinere Schubladen im unteren Bereich der Türe. Unterhalb der mittleren Schublade befindet sich ein Geheimfach. Die Schreibplatte ist mit einem Gegengewicht bestückt, so dass im geschlossenen Zustand die Platte nicht nach unten fallen kann.

Restaurierte Schellack polierte Oberfläche, guter Zustand, leicht altersbedingte Gebrauchsspuren, Schublaufleiste überarbeitet, teils getauscht. Schreibplatte hat einen ovalen Ausschnitt mit teils Spannungsrissen im Furnier, sowie zwei runde zentrale Druckstellen. Im Sockelbereich sind Furnierergänzungen, fachgerecht  ausgeführt, kaum sichtbar, seitliche Kanten neben den Schubladenfronten mit kleineren Kittungen, Retuschen, sehr unauffällig. An der unteren rechten Ecke ist die Profilkante leicht bestossen, Schloss der Schreibplatte ist ergänzt. Eine Schublade hat eine Vorrichtung für Tintenfässer, blaue Tuschflecken befinden sich im Innenbereich, außerdem hat die Türe innen Nagelspuren früherer Beschläge, gekittet, retuschiert. An den Schubladenfronten sind ebenfalls Bohrungen von später angesetzten Beschlägen sichtbar, gekittet, retuschiert, sehr unauffällig, eine Schublade ist bezeichnet im Innenbereich mit „Busch 1867“.

Höhe: 170,5 cm
Breite: 101 cm
Tiefe: 51,5 cm
Höhe Schreibplatte 85 cm
Tiefe ausgeklappte Schreibplatte: 99 cm

Material: Mahagoni
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 1.850,-- EUR



Biedermeierschreibschrank, Nussbaum, deutsch, um 1830

Biedermeierschreibschrank, Nussbaum, deutsch, um 1830
Biedermeierschreibschrank, Nussbaum, deutsch, um 1830
Biedermeierschreibschrank, Nussbaum, deutsch, um 1830
Biedermeierschreibschrank, Nussbaum, deutsch, um 1830

Biedermeierschreibschrank, Nussbaum, Nussbaumwurzelmaser, Ahorn auf Weichholz und Pappel furniert, rechteckiger Korpus mit leicht vorgesetztem Sockelgeschoss, das mit einer verdeckten Schublade ausgestattet ist. Der Korpus ist leicht zurückgesetzt und mit einer profilierten Leiste eingefasst. Im unteren Bereich befinden sich drei Schubfächer, darüberliegend die abklappbare Schreibplatte. Die Inneneinteilung besteht aus 8 unterschiedlich großen Schubfächern, die obere mittlere Schublade ist treppenförmig angelegt. Unterhalb der unteren mittleren Schublade befindet sich ein herausziehbarer Boden der zu einem Geheimfach führt. Die Inneneinteilung ist architektonisch gestaffelt mit seitlichen Säulen, sowie kleinen vorgesetzten balusterförmigen Pfosten, die durch Messingketten verbunden sind. Die Schubladenfornten sind teils durch angedeutete Mauersteine mit Tuschlinien dekoriert. Der Korpus erweitert sich nach oben, dieses geschweifte Geschoss beinhaltet eine weitere Schublade. Das Gesims ist zurückgesetzt und mit einem schmalen Profil bestückt. Restaurierter guter Erhaltungszustand, die äußere Oberfläche wurde mit einem Kunstharzlack lackiert, auf dem eine spätere Schellack polierte Oberfläche aufgebaut wurde. Innenbereich ist Schellack poliert. Im Außenbereich sind je nach Lichteinfall kleinere Krakelierungen sichtbar, jedoch sehr unauffällig. Die Schublaufleisten wurden überarbeitet. Die Ledereinlage wurde getauscht, seitlich mit einem schmalen Goldrand verziert. Kleinere altersbedingte Gebrauchsspuren, wie kleine Druckstellen, Kratzer, die überpoliert wurden, Tuschbemalung. Runde Schlüssellochschilder der Inneneinrichtung teils ergänzt, retuschiert. Messingkette ersetzt. Schreibplatte leicht nach vorne geneigt, kann auf Wunsch rechtwinklig eingestellt werden. Deutsch, um 1830.

Höhe: 164,5 cm
Breite: 110,5 cm
Höhe Schreibplatte: 75 cm
Tiefe: 52,5 cm mit Schreibplatte: 106 cm

Material: Nussbaum
Stil-Epoche: Biedermeier

Preis: 3.400,-- EUR